Lutz Stroetmann (4.v.l.) erläuterte den Mitgliedern des IHK-Regionalausschusses unter Vorsitz von IHK-Vizepräsident Fabian Roberg (3.v.r.) die Pläne für das neue Saatgutzentrum im Hansa-BusinessPark in Münster.

Schlüssel zur industriellen Entwicklung

Dienstag 29. Mär. 2011

IHK-Regionalausschuss besichtigt Hansa-BusinessPark

Münster muss nach Ansicht von IHK-Vizepräsident Fabian Roberg die „hervorragenden Voraussetzungen“ für eine erfolgreiche Weiterentwicklung als Industriestandort nutzen. „Davon profitieren alle anderen Wirtschaftsbereiche", betonte Roberg, der auch Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für die Stadt Münster ist. Der Ausschuss, in dem sich rund 60 Unternehmerinnen und Unternehmer aus fast allen Branchen im Gesamtinteresse der lokalen Wirtschaft engagieren, hatte beim Landwirtschaftsverlag in Münster-Hiltrup getagt und sich vor allem mit der „Rolle der Industrie in der Dienstleistungshochburg Münster“ beschäftigt.

Rückenwind für die weitere Entwicklung der Industrie in Münster und in der Region verspricht sich Roberg durch die vor wenigen Tagen gestartete Akzeptanzoffensive der Industrie in Nord-Westfalen. „Die Region ist die erste in Deutschland, in der die Industrie der Gesellschaft das ‚Du’ anbietet und gemeinsam aktiv wird, um in den nächsten Jahren das Bewusstsein für die Bedeutung der Industrie als Fortschritts- und Beschäftigungsmotor zu stärken". Die Industrieunternehmen aus Münster sind in der Initiative gut vertreten. Von den insgesamt 80 Unternehmen, die als Unterstützer aktiv sind, kommen sieben aus Münster. Aber: „Es dürfen und sollen aber gerne noch mehr werden“, so Roberg.

Vor der eigentlichen Sitzung hatten die Ausschussmitglieder Gelegenheit, den Baufortschritt des neuen Saatgutzentrums der Verwaltungsgesellschaft Hermann Stroetmann GmbH & Co. KG im Hansa-BusinessPark zu besichtigen. Lutz Stroetmann, selbst viele Jahre Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses, erläuterte gemeinsam mit Bauleiter Karl-Heinz Niehoff das erste Bauvorhaben des neuen Gewerbe- und Industriegebietes.

Roberg bezeichnete den Hansa-BusinessPark, für den sich die lokale Wirtschaft über viele Jahre mit Nachdruck eingesetzt habe, als „Schlüssel zur industriellen Entwicklung Münsters“. Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Münster, informierte die Ausschussmitglieder über den aktuellen Stand des Projektes, insbesondere auch über die über Plan liegenden Grundstücksverkäufe und Reservierungen. Der künftige Autobahnanschluss und die direkte Verbindung zum Kanal machten das Industriegebiet zu einer "Perle im Flächenangebot“ der Stadt.

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