Botschafter der Industrie-Initiative: (von links) Heinrich Winkelmann, IHK-Vizepräsident Gustav Deiters und Heinz-Jürgen Buss

100. Botschafter der Industrie-Initiative

Freitag 10. Jun. 2011

Winkelmann Group (Ahlen) unterstützt Akzeptanzoffensive

Münsterland/Emscher-Lippe-Region. – Die Akzeptanzoffensive der nord-westfälischen Industrie hat ihr erstes Etappenziel erreicht. Mehr als 100 Unternehmen aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region unterstützen jetzt die Industrieinitiative, die Mitte März in Altenberge gegründet worden ist. Als 100. Industrie-Botschafter unterzeichnete heute (10. Juni) in Ahlen Heinrich Winkelmann die Altenberger Erklärung. Gustav Deiters, Sprecher der Initiative „In|du|strie – Gemeinsam. Zukunft. Leben.“, dankte der Geschäftsführung der Winkelmann Group GmbH & Co. KG, Heinrich Winkelmann und Heinz-Jürgen Buss, für „die namhafte Unterstützung“. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit rund 2.500 Mitarbeiter.

„Die Basis, auf die wir bauen können, wird immer breiter“, sagte Deiters, der auch Vorsitzender des IHK-Industrieausschusses und Vizepräsident der IHK Nord Westfalen ist: „Wir freuen uns über die bisherige Resonanz der Industrieunternehmer und die Bereitschaft, sich aktiv für gemeinsame Ziele zu engagieren“, sagte Deiters. Er nutzte die Gelegenheit aber auch, um weitere Unterstützer für die gemeinsame Sache zu gewinnen: „Ich mache keinen Hehl daraus, dass es noch mehr werden sollen, die uns wie Heinrich Winkelmann unterstützen“.

Heinrich Winkelmann zeigte sich überzeugt, „dass die Eigeninitiative der Industrieunternehmen viel dazu beitragen kann, das Verständnis für die zentrale Rolle der Industrie zu stärken und mehr gesellschaftliche Anerkennung für die operative Arbeit der Industrie erreichen“. Die Industrie und eine damit verbundene Güter schaffende Produktion sei ein essenzieller Baustein für eine dauerhaft funktionierende Volkswirtschaft.

Ziel der auf mehrere Jahre angelegten Akzeptanzoffensive ist es, die Leistungen der Industrie als Arbeitgeber und Ausbilder, als Wachstums- und Innovationsmotor und nicht zuletzt als Sport- und Kulturförderer wieder verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Insbesondere die Menschen in der Nachbarschaft von Industrieunternehmen sollen angesprochen werden. „Viele Anwohner wissen überhaupt nicht, was hinter den Mauern der Betriebe in ihrer Nachbarschaft vor sich geht. Kein Wunder also, dass das Image der Industriebetriebe eher mittelmäßig ist“, erklärte Gustav Deiters. Die Industrie wird deshalb selbst aktiv und bietet den Menschen das „Du“ an. Geplant sind lokale Veranstaltungen und Aktionen, etwa Tage der offenen Tür, Informationsveranstaltungen vor Ort oder auch in Schulen, die Einblicke in die Unternehmen geben und die Menschen wieder für die Industrie begeistern sollen.

„Wenn die Industrie ihre wichtige Rolle für unsere Gesellschaft weiterhin erfolgreich spielen soll, müssen die Menschen stärker zu uns stehen und unsere Anforderungen an eine wettbewerbsfähige Produktion kennen und verstehen“, betonte Deiters. Aus dem Kreis Warendorf haben bislang 32 Unternehmen die Altenberger Erklärung unterzeichnet.

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