Spitzenvertreter der Industriegemeinschaft Münster (IGM) tagen im Mühlenhof

Mittwoch 25. Mai. 2016

Nach ersten erfolgreich umgesetzten Projekten erfolgt jetzt die Zielsetzung für zukünftige Aktivitäten

Münster. Im Rahmen der sogenannten „Mühlenhof-Runde“ trafen sich jetzt Spitzenvertreter der IGMMitgliedsunternehmen zu einem Austausch. Die Industriegemeinschaft Münster hat im vergangenen Jahr mit der Pflanzung 60 junger Winterlinden dafür gesorgt, die Lücken der vorausgegangenen Unwetter auf der Promenade zu schließen, und präsentierte sich beim ersten In|du|strie-Drachenboot-Cup im Münsteraner Innenhafen als starke Gemeinschaft. Bei dem Treffen ging es um die Weichenstellung für die Zukunft und die Abstimmung weiterer gemeinsamer Projekte – auch konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Flüchtlingsintegration wurden diskutiert. Das Interesse in der Wirtschaft an dem Kreis ist groß: Die Zahl der Mitgliedsunternehmen in der IGM stieg innerhalb eines Jahres von 10 auf 17.

Münster wird oft als westfälische Wissenschaftsmetropole, als Stadt von Verwaltung und Beamtentum wahrgenommen. Dabei wird die Bedeutung der Industrie in Münster, die mit rund 13.000 Beschäftigten in den Unternehmen selbst sowie weiteren 7.000 Beschäftigten in angrenzenden Branchen die ebensgrundlage vieler Menschen sichert, häufig unterschätzt. Unter dem Dach der Industriegemeinschaft Münster haben sich deshalb Unternehmen verschiedener Industriebranchen zusammengeschlossen. Gemeinsam führen die Mitglieder aktiv den Dialog mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen mit dem Ziel, das Interesse für Themen aus dem Bereich der Industrie zu erhöhen, über die Leistungen und das Engagement der Unternehmen zu informieren und die Menschen für die Vielfalt dessen, was Industrie kennzeichnet, zu begeistern. Einmal im Jahr kommen die Geschäftsführer und Lenker der Mitgliedsunternehmen zusammen, um über die Projekte zu entscheiden, die zukünftig gemeinsam umgesetzt werden.

Eines der wesentlichen Ziele ist, die im Jahr 2015 gestartete Kommunikationskampagne mit hoher Intensität fortzuführen. Zu den wesentlichen Bausteinen der Kampagne gehörte im vergangenen Jahr der Launch einer gemeinsamen Internetpräsenz – hier präsentieren Auszubildende der Mitgliedsunternehmen unter dem Titel „Produkte made in Münster“ ihr Lieblingsprodukt aus dem eigenen Unternehmen. In Zukunft sollen die einzelnen Kommunikationskanäle noch spezifischer auf die zu adressierenden Zielgruppen ausgerichtet werden. So sollen beispielsweise die Auszubildenden der Unternehmen aktiv einbezogen werden, wenn es um die Ansprache von Nachwuchskräften geht. „Uns ist es ein Herzensanliegen, insbesondere jungen Menschen nahezubringen, was für spannende und vielseitige Karriere- und Entwicklungschancen die Industrie bietet. Mit unserer Kommunikationskampagne möchten wir uns als attraktiver Arbeitgeber positionieren und unsere Sichtbarkeit erhöhen“, erläutert Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen AG und gemeinsam mit Dr. Clemens Große Frie (AGRAVIS Raiffeisen AG) Sprecher der Industriegemeinschaft Münster.

Im März 2015 fand der Spatenstich zur Pflanzung 60 junger Winterlinden auf der Promenade statt. 25 Münsteraner Industrieunternehmen und Privatleute hatten sich zusammengeschlossen und unter der Regie des Amtes für Grünflächen der Stadt Münster dafür gesorgt, dass die entstandenen Lücken von Pfingststurm und Juli-Unwetter 2014 geschlossen wurden. Im Juni stellte dann die Werkfeuerwehr der BASF in Münster die Wasserversorgung der heranwachsenden Bäume sicher – ein Beitrag der Baumpaten für eine nachhaltige und langfristige Betreuung der im Frühjahr gepflanzten Bäume.

Beim 2015 erstmalig durchgeführten In|du|strie-Drachenboot-Cup wurde der Hafen zu einer Flaniermeile für die Familienangehörigen und Kollegen der 33 Teams, die auf dem Wasser alles gaben und bei hervorragender Stimmung und strahlendem Sonnenschein um den Sieg kämpften. Hunderte begeisterter Zuschauer, die bei der Veranstaltung auch die Möglichkeit hatten, sich an mehreren Aktionsständen der Mitgliedsunternehmen zu informieren, jubelten den engagierten Sportlern zu. Der nächste In|du|strie-Drachenboot-Cup findet am 27. August im Münsteraner Innenhafen statt. Mit dabei sind auch wieder Teams der Industrieunternehmen aus Münster. Außerdem ermöglicht es die IGM einem Team der Westfalenfleiß GmbH, an diesem sportlichen Wettstreit teilzunehmen.

Die Industriegemeinschaft Münster ist ganz aktuell auf 17 Mitgliedsunternehmen sowie ein Fördermitglied angewachsen. Neu dabei sind Aenova, Armacell, Compo, Dermasence, Stadtwerke Münster, Trelock und Winkhaus. Die weiteren Mitglieder sind: Agravis, BASF, Firmengruppe Brück, Hengst Automotive, Remondis, Schlatter, Siemens, Stricker, Unternehmensgruppe Aschendorff, Westfalen Gruppe. Fördermitglied ist Westfalenfleiß. Angestrebt wird eine stetige Erweiterung des Mitgliederkreises, um die Wahrnehmung der Industriegemeinschaft Münster zu erhöhen und noch leistungsfähiger bei der Umsetzung zukünftiger Projekte zu werden.

Zur Industriegemeinschaft Münster

Münstersche Industrieunternehmen unterschiedlicher Branchen haben sich zur Industriegemeinschaft Münster zusammengeschlossen. Gemeinsam führen die Mitglieder aktiv den Dialog mit der Öffentlichkeit und allen interessierten Institutionen. Ihr Ziel ist es, Industriethemen wieder in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, über die Leistungen und das Engagement der Industrie zu informieren und die Menschen für Produkte und Herstellungsverfahren zu begeistern.

Mitglieder: Aenova, Agravis, Armacell, BASF, Compo, Dermasence, Firmengruppe Brück, Hengst Automotive, Remondis, Schlatter, Siemens, Stadtwerke Münster, Stricker, Trelock, Unternehmensgruppe Aschendorff, Westfalen Gruppe, Winkhaus. Fördermitglied: Westfalenfleiß

Für mehr Informationen:

www.industrie-muenster.de

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