Hightech-Forschung in Nord-Westfalen

Nanotechnologie in Münster

organischer Farbstofffilm auf Silberoberfläche

In den vergangenen Jahren entwickelte sich Münster zu einem Zentrum der Nanotechnologie-Forschung mit internationaler Strahlkraft. Zahlreiche Wissenschaftler arbeiten auf diesem Gebiet an neuen Anwendungen für die Materialwissenschaft, die medizinische Therapie und Diagnostik oder die Informationstechnologie. Für großes Aufsehen sorgt aktuell beispielsweise das 2003 von der WWU und der Stadt Münster errichtete „Center for Nanotechnology“, kurz CeNTech. Tür an Tür arbeiten hier Wissenschaftler von Uni und Fachhochschule, die anwendungsorientiert an den kleinsten Teilchen forschen und Unternehmer, die die Forschungsergebnisse in marktreife Produkte umsetzen.

Insbesondere im Bereich der Bioanalytik ist Münster sehr engagiert: Die Krebsdiagnostik und -therapie ist ein Forschungsschwerpunkt am Universitätsklinikum und an der Fachhochschule Münster. Darüber wurde 2013 das Nano-Bioanalytik-Zentrum (NBZ) unter der Federführung der Stadt Münster eröffnet. Hier wird Unternehmen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung gestellt, um Entwicklungen aus diesem Bereich voranzutreiben.
Der Verein bioanalytik-muenster bündelt die Aktivitäten in der Region. Als Netzwerk aus Hochschulen, Forschungszentren, Unternehmen und Transfereinrichtungen bietet der Verein eine zentrale Informationsplattform und ist auch überregional eine wichtige Anlaufstelle. Durch die Mitarbeit im Landescluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW (NMW) ist der Verein weit über die Grenzen Nord-Westfalens vernetzt.


Foto: CeNTech Fotoarchiv