Zahlen & Fakten

Der Industrie-Standort Nord-Westfalen mit den zwei Regionen Münsterland und Emscher-Lippe besitzt ein ganz besonderes Profil: Familiengeführte mittelständische Unternehmen prägen die Industrie-Landschaft im nördlichen Münsterland. Die südliche Emscher-Lippe-Region beheimatet hingegen vornehmlich Großbetriebe aus den Bereichen Chemie und Energie. Gemeinsam bilden sie einen prosperierenden Produktionsstandort mit einer Strahlkraft, die weit über die Grenzen Nord-Westfalens hinaus reicht: Viele Unternehmen gehören in ihren Märkten zur nationalen und internationalen Spitze und sind Markt- und Innovationsführer.

Fläche

Nord-Westfalen nimmt etwa ein Fünftel des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ein. Auf 6.900 Quadratkilometern leben hier 2,6 Millionen Menschen. Damit ist Nord-Westfalen einer der größten Wirtschaftsstandorte bundesweit. Er ist räumlich deckungsgleich mit dem Regierungsbezirk Münster und umfasst die kreisfreien Städte Bottrop, Gelsenkirchen und Münster sowie die Kreise Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Steinfurt und Warendorf.

Wirtschaftkraft

1,2 Millionen Erwerbstätige und eine Selbstständigen-Quote von zehn Prozent machen Nord-Westfalen zu einer starken Wirtschaftsregion, die in den letzten Jahrzehnten kräftig an Fahrt aufnahm. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist seit dem Beginn der 90er Jahre um 40 Prozent auf über 60 Milliarden Euro gestiegen. Nord-Westfalen besitzt damit eine größere Wirtschaftskraft als etwa die gesamte Slowakische Republik. Rund ein Drittel des BIP wird von den Industrieunternehmen dieser Region erwirtschaftet.