Wir öffnen Türen

Die Gesellschafter und Geschäftsführer zahlreicher Rheiner Industrie- und Produktionsbetriebe stellten die Aktion vor, bei der sie ihre Betriebe für Besucher öffnen.

Industrieverbund Rheine geht in die Offensive

Jetzt geht’s los! Die Industrie- und produktionsnahen Betriebe aus Rheine gehen in die Offensive und öffnen im Rahmen der Akzeptanzoffensive "In|du|strie – Gemeinsam. Zukunft. Leben" nacheinander ihre Türen, um Einblicke in ihr Know-how und ihre Innovationen zu bieten.

Am 29. April 2013 fiel mit einer Auftaktveranstaltung im Tacke-Communications-Centrum der Firma KTR der Startschuss. Insbesondere junge Menschen möchte der Industrieverbund Rheine mit seinem Engagement ansprechen. "Der Kampf um die besten Köpfe ist längst an der Tagesordnung. Wir suchen seit einigen Monaten an mehreren Stellen Spitzenkräfte. Wir können diese Stellen derzeit nicht besetzen", so der Gastgeber, KTR-Chef Prof. Josef Gerstner. Die Wirtschaft müsse junge Leute für die heimischen Firmen begeistern. Gleichzeitig richtete er die Botschaft an die Stadt, dass auch die Rahmenbedingungen passen müssten.

Die Aktion könne deutlich machen, welche Potenziale in der Region gehoben werden können, sagte Bürgermeisterin Angelika Kordfelder. Die Industriebetriebe hätten es mit gemeinsamen Herausforderungen zu tun. "Gleichzeitig unterstützt die Aktion unsere gemeinsamen Bemühungen, unsere Region weiter zu gestalten", sagte die Bürgermeisterin weiter.

"Es gibt viele Global Player hier im Wirtschaftsraum Rheine", betonte Manfred Konietzko, ehemaliger Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Steinfurt und "Motor" des Industrieverbunds Rheine. Die beteiligten Unternehmen hätten insgesamt 4555 Beschäftigte und böten 234 Ausbildungsplätze, sagte Konietzko.

Die Akzeptanzoffensive sei "Wirtschaft zum Anfassen". "Stellt euch der Jugend, stellt euch der Schule", forderte er die Unternehmen auf, um so die Bedeutung der Industrie wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.