Die Bahn-Spezialisten

Deutlich mehr als erwartet, nämlich rund 160 Gäste, kamen zum Tag der offenen Tür am 20. Juni 2013 bei Windhoff in Rheine. Auch der ehemalige Unternehmenschef, Bernd Windhoff, bis 1997 Vorstandsvorsitzender der damaligen Windhoff AG, nutzte die Gelegenheit, seinem Unternehmen einen Besuch abzustatten.

Das Programm begann mit einem kurzen Film über das Traditionsunternehmen. Gegründet wurde Windhoff 1889 als Zulieferbetrieb für die Bahn. Vor dem Ersten Weltkrieg baute das Unternehmen eine kurzzeitig Autos und Motorräder. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte man sich wieder auf die Kernkompetenz von Windhoff – Spezialfahrzeuge und -anlagen für die Schiene. Mit Vertretungen in 30 Ländern ist Windhoff heute weltweit vertreten. Zurzeit hat das Unternehmen 253 Beschäftigte, davon 19 Auszubildende.

Dann startete unter der Führung von dem kaufmännischen Leiter Georg
Vennemann und dem Betriebsratsvorsitzenden Karl-Heinz Beckers der Rundgang durch die Werkshallen. Dabei lernten die Gäste auch ein aktuelles Projekt des Unternehmens kennen: Zurzeit wird bei den Bahn-Experten ein Spezialzug für die Great Western Main Line in Großbritannien gebaut. Mit dem 420 Meter langen Zug, der Ende 2013 ausgeliefert werden, soll eine alte Bahnstrecke in England neu elektrifiziert werden. Auf Feldern und Wiesen werden dann Betonfundamente gegossen, Masten gesetzt, Gleise verlegt und Oberleitungen gezogen. Pionierarbeit, die erst Windhoff-Technik möglich macht.

Ex-Chef Bernd Windhoff zeigte sich begeistert: "Alles ist tipptopp hier. Da gibt‘s  gar nichts zu meckern."