Berufs-Parcours der Initiative In|du|strie Ahlen

11.12.2023

Foto: Johanna Scheuten

Der Berufs-Parcours 2023 wurde von der Initiative In|du|strie Ahlen in der Stadthalle mit drei Schulen realisiert. Es handelt sich um eine praxisorientierte Möglichkeit, ausbildungstypische Arbeiten zu erproben und berufsspezifische Aufgaben zu lösen

Die Schüler/-innen der Therese-Münsterteicher-Gesamtschule, der Fritz-Winter-Gesamtschule und der Overbergschule konnten die Arbeitswelt erleben, die ihnen praktisch und zum Greifen nahegebracht wurde. Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Veranstaltung haben diese drei Schulen die Tische der Unternehmen aufgesucht, wo die Berufsbilder präsentiert wurden. Der Parcours bestand aus drei Durchgängen mit insgesamt 378 Schülerinnen und Schülern.

Aufgebaut als Parcours mit Tischgruppen absolvierten die Jugendlichen der neunten und zehnten Klassen in einem etwa 15-minütigen Rhythmus praktische Übungen des entsprechenden Berufsbildes. So lernten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise die Integration einer siebenadrigen Leitung in eine vorhandene Schaltung, die Montage eines Handy-Ständers, das Reanimieren und Beatmen oder das Anlegen einer persönlichen Schtzausrüstung kennen. Gleichzeitig agierten bis zu acht Jugendliche an einer Lernstation. Das Ziel bestand darin, den Schülerinnen und Schüler ein anschauliches Angebot zu machen, bei dem sie richtig zupacken können.

Robert Spilker, Jürgen Henke, Lars Möllenhoff, Renate Knobel, Jens Schüsseler, Oliver Reimann (v.l.n.r.), Foto: Johanna Scheuten

Jürgen Henke als Verantwortlicher von der Initiative In|du|strie: „Wir möchten dem Fachkräftemangel wirksam begegnen. Der Berufs-Parcours ist dabei eine gute Maßnahme, bei der die Unternehmen direkt die Gelegenheit bekommen, Talente für sich zu entdecken. Begabte Jugendliche können direkt für einen Schnuppertag, ein Praktikum oder bestenfalls für eine Ausbildung gewonnen werden. Wichtig bei diesem Konzept ist, dass die Jugendlichen auch nach links und rechts schauen können, um weitere Anregungen für die berufliche Orientierung zu erhalten. Sie können ungezwungen schnuppern, da es keine gewöhnliche Bewerbungskonstellation ist.“

Die beteilgten renommierten Ahlener Unternehmen waren von der Initiative HMV, Buschhoff, Münsterland Engineering, Leifeld Metal Spinning, Metallwerke Renner, DOW sowie die Stadt Ahlen, HBL, St. Vincenz Berufskolleg, Northoff und die Sparkasse. So konnte ein attraktiver Branchenmix präsentiert werden.

Das Feedback der Teilnehmer war positiv, es konnten viele Praktika und Schnuppertage vereinbart werden.

Das Veranstaltungsformat wurde vom Technikzentrum Minden-Lübbecke begleitet. Förderer sind Metall NRW, die Stiftung TalentMetropole Ruhr und die Agentur für Arbeit.