Industrie-Azubis sammeln Plastikmüll

12.10.2021

Saubermänner (v. l.): Die Auszubildenden Firat Akcekaya, Jan Bittner und Luca Göke von THIMM Verpackung beim Müllsammeln. Foto: Fries

Castrop-Rauxel. - Ausgestattet mit Greifpickern, Handschuhen und Müllbeuteln streiften am vergangenen Freitag (8. Oktober) 22 Auszubildende der Castrop-Rauxeler Unternehmen THIMM, FLOHE und ZINQ durch Parks und Grünzüge der Stadt. Ihr Auftrag: Müll sammeln und bürgerschaftliches Engagement für das Gemeinwohl der Stadt zeigen. Für den Social Day der Initiative „In|du|strie – Gemeinsam. Zukunft. Leben.“ wurden sie von ihren Unternehmen freigestellt.

Nachdem der Azubi-Aktionstag 2020 aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden konnte, freuten sich die Auszubildenden umso mehr, in diesem Jahr am Social Day wieder einen Beitrag für ihre Stadt leisten zu können. Gemäß dem diesjährigen Motto „Für ein sauberes Castrop-Rauxel – Azubis packen an“ waren die künftigen Fachkräfte im Stadtgarten, im Naturschutzgebiet Beerenbruch sowie am städtischen Hallenbad und der Sonnenuhr auf der Halde Schwerin unterwegs, um unachtsam weggeworfenen Plastikmüll zu entsorgen.

Teamwork (v. l.): Im Naturschutzgebiet Beerenbruch sammelten die FLOHE-Azubis Ibrahim Redjepovic, Niklas Färber, Luca Bock und Arman Mkrtchyan unachtsam weggeworfenen Plastikmüll ein. Foto: Fries

THIMM-Auszubildender Juan Manuel Portela war im Stadtgarten aktiv. „Was wir hier machen, gibt einem ein gutes Gefühl“, berichtete er. „Gerade Plastikmüll ist ein großes Problem für unsere Umwelt. Für mich war es persönlich wichtig, am Social Day teilzunehmen.“

Als „bemerkenswerten Beitrag für unser Gemeinwesen“ lobte die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Castrop-Rauxel, Katrin Lasser-Moryson, den Einsatz. Sie dankte den Azubis, aber auch den Unternehmen, die mit der Beteiligung am Social Day im besten Sinne soziale Verantwortung zeigten.

Dr. Julian Allendorf erinnerte als Vertreter der IHK Nord Westfalen und der Initiative In|du|strie daran, dass die Aktion mehr als nur einen sozialen Aspekt hat. Es gehe auch darum, durch solche Einsätze die Industrie als eine prägende Kraft der Stadt ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu rücken und „zudem mit den Menschen ins Gespräch zu kommen“. Das sei eine zentrale Aufgabe der Industrie-Initiative, die vor mehr als zehn Jahren von Unternehmen aus der Region mit Unterstützung der IHK Nord Westfalen gegründet worden war, unterstrich Allendorf.

Mit einer gemeinsamen Abschlussrunde, die als digitale Videokonferenz stattfand, ließen die Auszubildenden den Social Day ausklingen, aber nicht ohne vorher Bilanz gezogen zu haben. Das Ergebnis: zehn vollgepackte Säcke Abfall wurden gesammelt, dem EUV Stadtbetrieb übergeben und somit ein beachtlicher Beitrag zu einer sauberen und plastikfreien Stadt geleistet.

www.industrie-nordwestfalen.de